Internetmarketing Lexikon

Darknet zurück

"Dunkles Netz" beschreibt in der Informatik ein Peer-to-Peer-Netzwerk, dessen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell herstellen.

Das Darknet kann von den Suchmaschinen nicht erkannt und indiziert werden.

 

Das Darknet muss nicht illegal sein.

Die Idee hinter den Online-Darknets ähnelt dem Konzept der Geheimbünde und verborgenen Organisationen der realen Welt und hat erst einmal nichts mit illegalen Machenschaften zu tun. Nur wer mindestens einem Logenmitglied persönlich bekannt ist, wird zu den Treffen zugelassen. Diese finden an mehr oder weniger öffentlich zugänglichen Orten statt, aber nur Eingeweihte wissen, was sich wann und wo abspielt. Aufs Internet übertragen heisst das: Darknets setzen auf die gleiche Technik wie alle anderen Internetdienste. Jeder der die Zugangsdaten kennt kann auf die Informationen zugreifen. Meistens wird dafür eine spezielle Software verwendet.

Entstanden sind Darknets, seitdem Strafverfolger weltweit Tauschbörsen unter die Lupe nehmen und die rührigsten Teilnehmer ju­ristisch verfolgen. Die Filesharer suchten nach Wegen, ihr Treiben unbehelligt fortzusetzen und konzipierten ein verstecktes Pendant zu den öffentlich zugänglichen Peer-to-Peer-(P2P-)Plattformen wie Napster, eDonkey oder BitTorrent. In P2P-Netzen kümmern sich meist zentrale Server darum, dass alle Nutzer MP3-Dateien, Videos oder Bilder austauschen können – freilich ohne sich dabei um Ur­heberrechte oder andere rechtliche Details zu kümmern.