Internetmarketing Lexikon

Webspam zurück

Jeder Internetbenutzer weiss, wie frustrierend es sein kann, wenn man auf einer Webseite landet, die in den Suchergebnissen vielversprechend klingt, sich jedoch als nutzlos herausstellt, wenn man sie aufruft. Die Suchmaschinen arbeiten hart daran um sicherzustellen, dass die Algorithmen so viel Webspam oder einfach Spam wie möglich abfangen. Gelegentlich jedoch schafft es die eine oder andere Spam-Seite, in die Suchergebnisse zu gelangen.

Was ist Webspam?

Alle Massnahmen die dazu dienen, nicht relevante Suchergebnisse in den Suchmaschinen zu erwirken, werden als Spam benannt. Als Spammer werden alle bezeichnet, die Webseiten mit der alleinigen Absicht manipuliert um damit die Position einer bestimmten Webseite zu verbessern, welche zum Suchbegriff oder dem Inhlat der Webseite keinen relevanten Mehrwert liefert. Die Anpassung von Webseiten an die Suchalgorithmen von Suchmaschinen mit dem Ziel, die Position bei Suchbegriffen zu verbessern, bezeichnet man als Suchmaschinenoptimierung. Dabei werden grundsätzlich zwei Arten der Optimierung verwendet. Die White-Hat Methode arbeitet nur nach den ethischen Regeln der Suchmaschinen. Black-Hat Methoden dagegen versuchen die Schlupflöcher der Suchmaschinen zu finden und aus zu nutzen. 

Die Übergänge von der relevanten Optimierung zum Suchmaschinen-Spamming sind aber oft fliessend. So sind für Bing von Microsoft keine genauen Grenzziehungen zwischen White-Hat und Black-Hat vorhanden. Google definiert inakzeptabeln Praktiken und mahnt entsprechend die Webseiten-Betreiber zur Vorsicht. Mit dem Update Pinguin geht Google neue Wege gegen die Spammer.

Informative Seiten mit gehaltvollem Inhalt haben Manipulationen der beschriebenen Art nicht nötig, da sie durch viele Hyperlinks von verschiedenen Internet-Usern gefördert werden. Gespammt wird meistens bei kommerziellen Seiten. Besonders agressiv wird das bei Webseiten mit pornografischen Inhalten angewendet. 

Die folgende Auflistung gibt einen nicht abschliessenden Überblick über Spam-Praktiken:

 

  • Brückenseiten auch Doorway Pages oder Cloaking
  • Scraper Sites
  • Nutzung von Artikelverzeichnissen oder Content Farmen
  • Aufbau von Linkfarmen oder Hyperlinks auf fremden Webseiten
  • Blogspam
  • Social-Bookmark-Spam
  • Forenspam
  • Negative Suchmaschinen-Optimierung auch Google Bowling
  • Keyword-Spamming